Fr., 5. März
20.00 Uhr

Eintritt 15,00 Euro,
ermäßigt 10,00 Euro

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Fällt wegen Krankheit aus!

SIMON BOROWIAK:
Schade um den schönen Sex. – Lesung.

Simon Borowiak, geboren 1964, war sieben Jahre Redakteur bei dem Satireblatt TITANIC und ist Autor des Bestsellers „Frau Rettich, die Czerni und ich“(verfilmt mit Iris Berben). 2006 erschien „ALK – fast ein medizinische Sachbuch“, laut SPIEGEL „ein Wunder an Komik, Recherche und Weisheit“, 2007 sein humorvoll psychotischer Roman „Wer Wem Wen“, über den DIE WELT schrieb:  „Simon Borowiak erzählt das alles mit einem blitzgescheiten, gnadenlosen Sprachwitz. Schon nach drei, vier Seiten begreift man, weshalb er eine gute Portion Aggressivität zu den notwendigen Zutaten der Komik zählt. Seine Pointen […] sind vielmehr aus einer brachialen Nüchternheit geschöpft, hinter der sich, natürlich, eine von den Zumutungen des Daseins arg ramponierter Empfindsamkeit verbirgt.“ „Wenn zwei zutiefst Gestörte auf Reisen gehen, dann hat das unglaubliche Folgen: Man lacht sich schlapp und glücklich. So geht es zumindest jenen Lesern von Simon Borowiak, die seine Vorliebe für schwarzen Humor teilen. In seinem neuen Roman „Schade um den schönen Sex“ lässt der Autor („Frau Rettich, die Czerni und ich“) seinen Ich-Erzähler und dessen Freund Cromwell über Weihnachten an die italienische Küste fahren und mit anderen Bekloppten notgedrungen die Festtage verbringen. Vorsicht ist geboten: Das Buch ist böse und komisch. Eine schonungslose Attacke auf das Zwerchfell - dabei weise und voller bitterer Wahrheit.(…) Gestört sind sie wirklich, die beiden Junggesellen, die sich in vielem so ähnlich sind wie eineiige Zwillinge und daher in meist vollkommener Harmonie und geteilter Depression miteinander auskommen. Ihre Lieblingsbeschäfti-gung (schöner als ein Orgasmus) ist beispielsweise, sich als Gesunde in die Notaufnahme zu setzen, um sich am Leid anderer zu weiden. Ihr Verhältnis zum anderen Geschlecht allerdings ist diffiziler…Borowiak lässt ein Feuerwerk an boshafter Intelligenz ab, dass das Hirn zu dampfen anfängt. Seine Sprache ist zum Niederknien, seine Wortschöpfungen von wissenschaftlichem Esprit: „Diese Frau war wirklich der Beweis für eine konter-evolutionäre Entwicklung: die Intelligenz eines Tiefseeschwamms und das Gespür eines Fensterleders.“ (Frauke Kaberka, „Die Berliner Literaturkritik“, 22.12.09)

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