Sa., 13.+ So., 14. März
20.00 Uhr

Eintritt 15,00 Euro,
ermäßigt 10,00 Euro

Freie Platzwahl!

LISA POLITT spielt vielleicht zum letzten Mal: „Gott der Herr hat 7 Zähne“-

von der Überlegenheit der westlichen Zivilisation

Kein Zweifel: Aus Frau Dr. Semisch- Brendel hätte etwas ganz Großes werden können. Und wenn Portzner ihr damals an der Uni den Forschungsauftrag nicht vor der Nase weggeschnappt hätte, dann hätte das mit ihrer Karriere auch sicher geklappt. Nur Mitmenschen mit eindeutig böser Absicht können behaupten, sie würde den Frust über ihren eigenen Misserfolg an ihren Schülern auslassen. Als Soziologin freut sie sich natürlich mehr auf die Vermittlung der deutschen Kultur und Werteordnung als auf den Sprachunterricht. Gerade als sogenannte Alt- 68erin, die die linken Hirngespinste ihrer Generation heute als Irrweg erkannt hat, weiß sie, dass an den alten Werten eben doch etwas dran ist. Und sie ist überzeugt davon, dass sie mit ihrer inneren Haltung, ihrem  lockeren Umgangston und ihrer engagierten und zupackenden Art  zu den beliebtesten Lehrern des Kollegiums gehört. Als ihr die Zunge vom Raki des Kursteilnehmers Murat gelockert wird, der Geburtstag hat, da kommen Dinge zutage, die sie unter normalen Umständen wohl so nie  geäußert hätte...
Musikalische Mitarbeit: Jo Jacobs und Gunter Schmidt.
„Lisa Politt ist die einzige Frau in Deutschland, die aggressives politisches Kabarett macht“ (Volker Pispers“)
 „Ein großartiges Solo“ (Hamburger Morgenpost)
„Lisa Politts Wertekanon: Ein ganz starkes (Solo-)Stück“ (Hamburger Abendblatt)

„Ganz nebenbei berichtet sie von einem Leben, das von der jugendlichen Rebellion direkt in die Überanpassung geführt hat. Ihre oft bitteren Anekdoten sind überaus gut beobachtet. Kurzum: Ein tolles Kabarettsolo“ (Hannover Allgemeine Zeitung). Unter der Überschrift: Kabarett- Lisa Politt: „Wenn es stimmt, dass schlechte Zeiten gute Zeiten sind für die Satire und das Kabarett, dann geht es uns ganz offensichtlich noch nicht mies genug. Denn 2009, das war ein trauriges Jahr für die Brettlkunst. Der Tiefpunkt: Dr. med. Eckart von Hirschhausen, der Bastian Sick der Bundesärztekammer, der seine Kalenderweisheiten erfolgreich als Kabarett verkauft. Und doch, es war genau besehen nur beinahe alles schlecht. Lisa Politt etwas lieferte mit „Gott der Herr hat 7 Zähne“ im Neuen Theater Höchst ein Solo für eine geläuterte Reformpädagogin, eine Thermoskanne und eine Flasche Schnaps ab, wie man es pointierter, schärfer und präziser lange nicht gesehen hat auf deutschen Kleinkunstbühnen. Große Klasse. (Christoph Schütte, 27. Dez.2009, FAZ) www.polittbuero.de   www.rock-links.de