Mo., 26. Febr.
20.00 Uhr
Eintritt:
Einheitspreis 10,- Euro
Freie Platzwahl!

 

 

„True Warriors“ – Film und Gespräch mit den Akteuren

 

Kabul, 11. Dezember 2014. Bei der Premiere eines Theaterstücks über Selbstmordanschläge sprengt sich ein 17 Jahre alter Junge in die Luft. Manche Zuschauer klatschen - sie halten die Explosion für eine besonders realistische Inszenierung. Erst als Panik ausbricht, verstehen sie, was passiert ist.
Der Dokumentarfilm TRUE WARRIORS erzählt die Geschichte der Schauspieler, die an diesem Tag auf der Bühne standen. Sie wollten mit ihrem Stück über Selbstmordanschläge ein Zeichen setzen gegen den Terror, der ihre Gesellschaft zerfrisst. Jetzt sind sie selbst vor Angst gelähmt. Jemals wieder Theater spielen? Nicht vorstellbar.
Erst als der Schock der Gewalt sie ein zweites Mal trifft, entscheiden die Künstler, sich mit aller Kraft ihrer Ohnmacht entgegenzustellen. Sie radikalisieren sich künstlerisch und beginnen so, ihr Trauma zu besiegen.
TRUE WARRIORS zeigt uns, dass wir dem Terror mehr entgegensetzen müssen als Hass und Angst.
Der Film wird präsentiert von den afghanischen Schauspielern der Gruppe AZDAR, die während des Attentats auf der Bühne standen. Sie sind gerade auf Tournee in Deutschland und erzählen von ihrer Arbeit in Kabul und Berlin. Außerdem anwesend sind die Filmemacher Niklas Schenck und Ronja von Wurmb-Seibel.