So., 13.3.
20.00 Uhr
Eintritt:
15,- /erm. 10,- Euro
Freie Platzwahl!


 

 

UTA KÖBERNICK: Ich bin noch nicht fertig“

Zu früh gefreut? Ja, aber wann sonst.

In Köbernicks neuem Programm wird die Welt nicht geschönt, aber schöner.

Ich bin noch nicht fertig“ ist frohe Drohung. Ist Einsicht und Verheißung. Ist entschlossenes Zögern und das Gegenteil von Meinung.

Ist Motor und Lähmung, ist tobender Stillstand.

Ist beängstigende Freude. Ist Witz. Ist Ehrenrunde.

Ist Trost vielleicht. Und faule Ausrede. Ist präzise Schlamperei.

Ist Analyse mit sensiblen musikalischen Messgeräten.

Ist vollendete Skizze.

Zwischen Quantenphysik und Poesie........Mit Ukulele, Gitarre und Geige, mit behelfsmäßiger Zettelwirtschaft, erzählt sie in Aphorismen von ihrem kondensierten Erfahrungswissen. Wer ihr aber einmal zugehört hat, dem liegt sie noch lange in den Ohren....“ (Luzerner Zeitung)

Es ist eine bissige Gesellschaftskritik in leisen Tönen, in der sie die Magersucht

des SBB-Chefs anspricht und eine großartige Hommage ans Zögern ausrichtet ‚Wir waren so frei und der Himmel war so blau, oder war es umgekehrt?‘ Gleich in ihren ersten Versen zeigt die Schauspielerin, Liedermacherin und Kabarettistin Uta Köbernick, was sie kann: Sprachspiele.

Köbernick singt Lieder, spielt begleitend dazu die Gitarre, Ukulele oder die Geige und dazwischen erzählt sie kurze Geschichten aus dem Alltag, die sie auf kleinen Zetteln hinter sich auf dem Tisch bereithält. Scheinbar zufällig greift sie hie und da einen Zettel auf und berichtet von der abnehmenden Privatsphäre und der zunehmenden Privatisierung; von der Glückserfahrung, einfach mal ohne Smartphone in die Welt hinauszustarren, oder von der Komplizenschaft mit der Bürokratie....“ (zentralplus)

Deutscher Kleinkunstpreis, Preis der deutschen Schallplattenkritik, Salzburger Stier, Schweizer Kabarett-Preis „Cornichon“

Eine Veranstaltung des Polittbüro e.V.

www.koebernick.ch